Nackenfaltenmessung

Mit einem zusätzlichen Verfahren, das nicht zu den im Mutterpass aufgeführten Routineuntersuchungen gehört und erst nach persönlicher Beratung durch Ihre Frauenärztin druchgeführt wird, erhalten Sie ein Ergebnis, das Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit (bei bestimmten Fragestellungen bis zu 95%) über das individuelle Risiko möglicher Fehlbildungen oder Chromosomenstörungen Ihres ungeborenen Kindes informiert.

Der Test besteht aus einer schmerzlosen Ultraschalluntersuchung des Kindes, wobei neben der Messung der kindlichen Nackenfalte (“Nackentransparenz”) das Kind genauestens untersucht wird.
Gleichzeitig werden aus dem Blut der Mutter zwei Werte (freies ß-HCG und PAPP-A) bestimmt.
Die Kombination aus beiden Untersuchungsmethoden erlaubt Ihrer Frauenärztin Sie verlässlich und präzise bezüglich des weiteren Verlaufs der Schwangerschaft zu beraten.

Das Risiko auf eine Fehlbildung steigt mit zunehmenden Alter und erreicht mit 35 Jahren eine Wahrscheinlichkeit von 1:385. Durch die Kombinationsuntersuchung in der 13. / 14. Schwangerschaftswoche kann Ihr altersbedingtes Risiko abgeschätzt werden. Es erfolgt keine Aussage, ob das Kind gesund oder krank ist, sondern eine individuelle Risikoberechnung. Diese dient als Hilfestellung bei der Frage, ob weitere Maßnahmen – zum Beispiel eine Fruchtwasseruntersuchung (Amniocentese) – sinnvoll sind.

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